Intelligentes Messsystem
Der digitale Zähler mit Kommunikationseinheit, umgangssprachlich Smart Meter. Er misst viertelstündlich und meldet die Werte weiter.

Dynamische Tarife · Smart Meter · §14a
Seit 2025 muss jeder Anbieter in Deutschland einen dynamischen Stromtarif anbieten. Wer seinen Verbrauch verschieben kann, zahlt in den günstigen Stunden deutlich weniger. Voraussetzung ist die richtige Technik im Zählerschrank.
Wie es funktioniert
Ein dynamischer Tarif gibt den stündlichen Börsenpreis an Sie weiter. Netzentgelte, Steuern und Abgaben kommen wie gewohnt dazu und bleiben weitgehend gleich.
Nachts und mittags ist Strom oft günstig, weil wenig verbraucht wird oder viel Sonne und Wind im Netz sind. Morgens und abends wird es teuer, wenn alle gleichzeitig kochen, waschen und laden.
Wer diese Kurve kennt und darauf reagieren kann, verschiebt genau die Verbraucher, bei denen es nicht auf die Uhrzeit ankommt: Auto laden, Speicher füllen, Warmwasser bereiten, Wäsche waschen.
Damit das automatisch passiert und nicht davon abhängt, dass Sie abends auf eine App schauen, braucht es drei Dinge: einen digitalen Zähler mit Kommunikationseinheit, steuerbare Verbraucher und eine Steuerung, die beides verbindet.
Diese drei Bausteine sind unser Teil der Arbeit. Den Tarif schließen Sie selbst ab, da sind Sie frei.
Voraussetzungen
Ohne diese Technik bleibt der dynamische Tarif ein Tarif, aus dem Sie nichts machen können.
Der digitale Zähler mit Kommunikationseinheit, umgangssprachlich Smart Meter. Er misst viertelstündlich und meldet die Werte weiter.
Ältere Zählerplätze sind für die zusätzliche Technik oft zu eng. Wir prüfen das vorab und passen an, wenn nötig.
Wallbox, Wärmepumpe, Speicher und Warmwasserbereitung. Alles, was nicht zu einer festen Uhrzeit laufen muss.
Eine Logik, die Preissignal und Verbraucher verbindet. Ohne sie müssten Sie selbst zur richtigen Stunde einschalten.
Steuerbare Verbrauchseinrichtungen mit mehr als 4,2 kW Netzanschlussleistung sind beim Netzbetreiber anzumelden. Dafür gibt es reduzierte Netzentgelte.
Wer selbst erzeugt, hat zwei Preisquellen. Die Steuerung muss entscheiden, wann sich Eigenverbrauch und wann Netzbezug lohnt.
Ehrlich gerechnet
Ein dynamischer Tarif ist kein Selbstläufer. Er belohnt Flexibilität, und wer keine hat, zahlt am Ende womöglich mehr als im Festpreistarif, weil die teuren Stunden dann voll durchschlagen.
Wir sagen Ihnen vor der Umrüstung, in welche Gruppe Sie gehören. Wenn es sich nicht rechnet, ist das auch ein Ergebnis.
Situation prüfen lassenDie Einordnung ist eine Orientierung, kein Versprechen. Börsenpreise schwanken, und einzelne Stunden können deutlich teurer sein als der bisherige Festpreis. Belastbar wird die Rechnung erst mit Ihrem tatsächlichen Verbrauchsprofil.
Unser Partner
Smart Meter, dynamischer Tarif und Energiemanager greifen ineinander. Wir bauen die Technik ein und melden sie an, den Vertrag schließen Sie direkt mit dem Anbieter.
Baustein 01
Intelligentes Messsystem
Baustein 02
Dynamischer Stromtarif
Baustein 03
Energiemanager
Der Anbieter nennt für die reduzierten Netzentgelte nach §14a eine Ersparnis im mittleren dreistelligen Bereich pro Jahr, dazu kommt der Effekt aus günstigen Börsenstunden. Wie viel davon bei Ihnen ankommt, hängt an Ihrem Verbrauch und daran, wie viel Sie verschieben können.
Deshalb rechnen wir das vor der Umrüstung mit Ihrem Lastgang durch, statt mit einem Prospektwert.
Angaben nach Auskunft des Anbieters SpotmyEnergy, Stand der uns vorliegenden Unterlagen. Maßgeblich sind die jeweils gültigen Vertragsbedingungen des Anbieters. Die Freigabe steuerbarer Verbrauchseinrichtungen nach §14a EnWG erfolgt durch Ihren Verteilnetzbetreiber.
Ablauf
Vier Schritte. Den Tarif wählen Sie selbst, die Technik dahinter kommt von uns.
Wir sehen uns Zählerschrank, vorhandene Verbraucher und Ihr Verbrauchsprofil an.
Ehrliche Einschätzung, ob sich der Wechsel lohnt, dazu ein Festpreis innerhalb von drei Werktagen.
Abstimmung mit dem Messstellenbetreiber, Anpassung des Zählerplatzes, Anmeldung nach §14a.
Verbraucher anbinden, Regeln festlegen, gemeinsam durchgehen und nachjustieren.
Kurzfristige Termine und eingehaltene Zusagen stehen so in den öffentlichen Google-Bewertungen unserer Kunden.
Ein intelligentes Messsystem wird ab einem bestimmten Jahresverbrauch, bei größeren Photovoltaikanlagen und bei steuerbaren Verbrauchseinrichtungen eingebaut. Wer darunter liegt, kann den Einbau beim Messstellenbetreiber beantragen. Wir sagen Ihnen, was in Ihrem Fall gilt.
Der Messstellenbetreiber, nicht wir. Unser Teil ist alles drumherum: Platz im Zählerschrank schaffen, Verbraucher steuerbar machen, die Anlage anmelden und die Automatik einrichten.
In einzelnen Stunden ja. Wenn Sie Ihren Verbrauch nicht verschieben können, kann ein dynamischer Tarif am Ende teurer sein als ein Festpreis. Deshalb prüfen wir das vorher anhand Ihres Profils.
Wallbox, Wärmepumpe und Speicher mit mehr als 4,2 kW Netzanschlussleistung müssen für den Netzbetreiber steuerbar sein. Dafür gibt es reduzierte Netzentgelte. Das ist unabhängig vom Tarif, passt aber technisch gut zusammen.
Nicht zwingend. Oft reicht die Steuerung, die in Wallbox oder Wärmepumpe bereits steckt. Wenn mehrere Verbraucher zusammenspielen sollen, ist eine übergeordnete Logik sinnvoll.
Nein, den Anbieter wählen Sie selbst, da wollen wir nicht dazwischen. Wir sorgen dafür, dass die Technik den Tarif nutzen kann.
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